Qualität erhöhen, Risiken minimieren, Prozesse wirtschaftlich gestalten

Die reibungslose Versorgung mit Sterilgut ist einer der elementaren Faktoren für den erfolgreichen Betrieb der OP-Abteilung. In der Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP) werden die Voraussetzungen geschaffen, um Patienten mit hygienisch einwandfreien chirurgischen Instrumenten sicher zu behandeln.

Vitruvia berät Kliniken, wie sie die hohen gesetzlichen und normativen Anforderungen bei der Aufbereitung von Medizinprodukten sicher erfüllen und gleichzeitig dabei wirtschaftlich, effizient und qualitätsgesichert arbeiten.

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Prozessmanagement

Wir analysieren und bewerten die gesamte Prozesskette in der Aufbereitung von Medizinprodukten, insbesondere deren Schnittstellen wie z.B. OP-Abteilung, Hygiene, Haustechnik und Beschaffung. Ausgehend von dieser ganzheitlichen Betrachtung identifizieren wir Verbesserungspotentiale und geben Ihnen individuell auf Ihr Krankenhaus abgestimmte Handlungsempfehlungen, um die Prozesse wirtschaftlich unter Einhaltung der gesetzlichen und qualitativen Anforderungen effizient umzusetzen.

Im Fokus hierbei:

  • Erarbeitung einer anforderungsgerechten Aufbau- und Ablauforganisationsstruktur in der AEMP
  • Systematisierung und Standardisierung der Arbeitsabläufe in der AEMP
  • Organisationsstruktur inkl. Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten
  • Personalsituation inkl. Qualifizierungsbedarf
  • Prozesse und Abläufe in der Aufbereitung von Medizinprodukten
  • Med.-Technische Geräteausstattung und deren Dimensionierung
  • Räumlichen Voraussetzungen
  • Prozessdokumentation
  • Zusammenarbeit mit den Schnittstellen, insbesondere OP-Abteilung

Qualitätsmanagement

Mit unseren Leistungen der Audits und Analyse des Qualitätsmanagementsystems bieten wir Ihnen professionelle Unterstützung, ein anforderungsgerechtes Qualitätsmanagement in Ihrer AEMP zu implementieren oder aufrecht zu erhalten. Dabei führen unsere zertifizierten Auditoren interne Audits durch, um so die externe Auditierung gemäß DIN EN ISO 13485 durch eine benannte Stelle erfolgreich vorzubereiten.

Unsere Leistungen umfassen:

  • Konformität mit den geltenden Gesetzen und qualitativen Anforderungen
  • Umsetzung der Forderungen gemäß RKI/BfArM
  • Begleitung oder Erstellung eines QM-Handbuches
  • Begleitung oder Erstellung von Verfahrens- und Arbeitsanweisungen
  • Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems nach ISO13485:2016
  • Interne Auditierung der AEMP
  • Begleitung bis zur Zertifizierung der AEMP

Die Einhaltung der Medizinproduktebetreiberverordnung (MPBetreibV) in Verbindung mit der „Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) und des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)“ ist hierbei oberstes Ziel.

Standortkonzepte für die Aufbereitung von Medizinprodukten

Die Aufbereitung von Medizinprodukten bindet, vor allem dann, wenn sie über mehrere Standorte verteilt ist, viele kostenintensive Ressourcen. Mit unserer Standortkonzeption für die zukünftige Gestaltung der Medizinprodukteaufbereitung führen wir für Sie eine daten- und wissensbasierte Analyse unterschiedlicher Standortmodelle unter gesetzeskonformen, wirtschaftlichen und qualitativen Aspekten durch. Damit versetzen wir Sie in die Lage, eine fundierte Entscheidung über die zukünftige Konzeption ihrer Medizinprodukteaufbereitung treffen zu können.

Wir unterstützen Sie mit:

  • Durchführung von Standortanalysen
  • Entwicklung unterschiedlicher Standortkonzepte
  • Datenbasierte Bewertung der Standortkonzepte nach Investitionskosten, Betriebskosten, Logistikkosten
  • Wissensbasierte Bewertung der Standortkonzepte nach prozessualen Vorteilen und Risiken
  • Erarbeitung von Handlungsempfehlungen

Dabei stehen Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und die Organisation der Prozesse im Vordergrund. Durch geeignete Kalkulationsmodelle machen wir Synergieeffekte transparent und zeigen gezielt den Einfluss von Betriebszeiten, Ausstattung mit Medizintechnischen Anlagen und notwendiger Transportlogistik auf die Investitions- und Betriebskosten auf.

Instrumentenmanagement

Der Instrumentenbestand ist in jeder Klinik eine entscheidende Ressource. Die Anforderungen sind hier hohe Verfügbarkeit und gleichzeitig Kosteneffizienz. Obwohl die Beschaffungskosten chirurgischer Instrumente schnell einige hunderttausend Euro betragen, werden jedoch Wirtschaftlichkeitspotenziale oft nicht genutzt.

Das liegt meist an der fehlenden Verzahnung zwischen den verschiedenen am Prozess beteiligten Fachbereichen. Sichtbar werden die Konsequenzen erst nach längerer Zeit, wenn es bei der Versorgungssicherheit der OP‘s zu Einschränkungen durch unvollständige oder fehlende Siebe sowie in seiner Funktion beeinträchtigtes Instrumentarium kommt.

Genau hier setzt unsere Beratungsleistung an: Wir optimieren herstellerunabhängig Ihr chirurgisches Instrumentarium und etablieren für Sie einheitliche Abläufe im Instrumentenmanagement. Dabei erfassen wir alle Teilprozesse und beziehen im direkten Gespräch vor Ort sämtliche am Prozess beteiligten Berufsgruppen und Fachbereiche ein.

Bestandsanalysen

  • Quantitative Erfassung des Instrumentariums der Siebe und der Nachlegereserve
  • Qualitative Bewertung der erfassten Instrumente
  • Bewertung des Produktspektrums
  • Bewertung der Zusammensetzung des Nachlegelagers
  • Bewertung Hersteller- und Reparaturdienstleisterspektrum
  • Bewertung Reparaturqualität

Siebnutzungsanalysen

  • Auswertung des Nutzungsverhaltens des Siebbestandes
  • Auswertung des Nutzungsverhaltens von Siebinhalten
  • Erarbeitung von Optimierungsvorschlägen zum Siebbestand und den Siebinhalten in direkter Zusammenarbeit mit den Anwendern und der AEMP

Schnittstellenanalysen

  • Beschaffungsmanagement
  • Änderungsmanagement von Siebinhalten
  • Reparaturmanagement

Mit unseren OP-kundigen Mitarbeitern unterstützen wir Sie auch bei der organisatorischen und fachlichen Umsetzung unserer Vorschläge und der Implementierung eines nachhaltigen Instrumenten-Controllings. Dies garantiert die Fortführung von Wirtschaftlichkeit und Qualität in der Bewirtschaftung des Instrumentenbestandes.